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Seit das britische Volk sich in einer demokratischen und legalen Abstimmung im Juni 2016 dafür ausgesprochen hat, die Europäische Union zu verlassen, verhandeln Großbritannien und EU darüber, wie dieser Ausstieg von statten gehen soll. Entsprechend dem Ergebnis der Abstimmung hat die britische Regierung am 29. März 2017 offiziell den Ausstieg aus der EU erklärt und damit einen Countdown gestartet, dessen Uhr nun immer lauter tickt und der gemäss Artikel 50 des Vertrags von Lissabon eine Einigung bis Ende März 2019 erfordert.

Ohne jeden Zweifel liegt es im Interesse der Menschen auf beiden Seiten des Kanals, wenn der Brexit so gestaltet wird, dass dabei möglichst wenig unnötig zu Bruch geht, also ein Brexit verhandelt wird, der der Forderung der britischen Bevölkerung Rechnung trägt, über Themen wie Zuwanderung wieder selber entscheiden zu können und zugleich möglichst viel von dem bewahrt, was von beiden Seiten als positiv gesehen wird. Besonders wichtig ist hierbei, dass die offene Grenze zwischen der Republik Irland und dem zum Vereinigten Königreich gehörenden Nordirland ein wichtiger Pfeiler für das jetzt friedliche Zusammenleben ist, nachdem dort über Jahrzehnte hinweg Gewalt und Ausschreitungen das Leben bestimmten. Kein verantwortungsvoller Mensch sollte sehenden Auges eine Rückkehr zu Gewalt und Terrorismus früherer Jahrzehnte riskieren.

Publiziert in Europa

Die  Bilder in den Medien gleichen einander. Politiker stehen vor den Kameras und beschwören den europäischen Geist und verweisen darauf, dass Europa als Projekt friedensstiftend sei und daher auf keinen Fall scheitern dürfe. Das Schreckgespenst eines neuen großen Krieges wird heraufbeschworen, sollte das Projekt Europa scheitern und der Weg hin zu den "Vereinigten Staaten von Europa" als alternativlos bezeichnet. Die Phrasen kennen wir inzwischen fast auswendig, einzig die jeweiligen Krisen wechseln und rütteln an den Grundfesten der EU. Ein kritisch denkender Mensch kommt jedoch nicht umhin sich zu fragen, ob denn wirklich alles so alternativlos ist und welche Fehler das Gesamtkonzept der EU enthält, die zu eben diesen ständigen Krisen führen.

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